Pomona
(2,442 words)

A. Mythos

P., die röm. Göttin der Obstbäume, hat kein griech. Pendant. Ovid (Ov. met. 14,622–771) beschreibt sie als keusche Baumnymphe, die zur Zeit des Albanerkönigs Procas lebt, und erzählt, wie sie von zahlreichen dei agresti (ländlichen Göttern), darunter Silen (Silen, Satyr) und Priapus, umworben wird, am drängendsten aber von Vertumnus (= V.), der, wie sein von vertere (›wenden‹) abgeleiteter Name besagt, fähig ist, jede beliebige Gestalt anzunehmen. Nachdem V. sich P.s Garten in diversen männlichen personae (a…

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Leuker, Tobias, “Pomona”, in: Der Neue Pauly Supplemente I Online - Band 5: Mythenrezeption: Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart, Herausgegeben von Maria Moog-Grünewald. Serie: Der Neue Pauly – Supplemente, 1. Staffel, herausgegeben von Hubert Cancik, Manfred Landfester und Helmuth Schneider, Band 5. Stuttgart, Germany. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH (2008). Consulted online on 17 August 2018 <http://dx.doi.org/10.1163/2452-3054_dnpo5_COM_0110>
First published online: 2015



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